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Schtärneföifi - Zvorderscht i de loki (AUSVERKAUFT)



Das Kinderlied haben sie nicht erfunden, aber Schtärneföifi setzen seit über zwölf Jahren den Massstab, wenn es um musikalische Unterhaltung im Kinderzimmer geht. Ihre Alben zeichnen sich durch sorgfältige Produktion und viel Liebe zum Detail aus. Auf der neuen CD sitzen Schtärneföifi "Zvorderscht i de Loki" und nehmen uns mit auf eine abwechslungsreiche Reise durch die verschiedensten Musikstile.

Es versteht sich von selbst, dass auch Erwachsene ihre Freude haben werden an den Abenteuern, die unterwegs am Rand der Bahnstrecke warten. Denn Schtärneföifi sind keine Hobbypädagogen, sondern eine richtige Band, die ihr Publikum ernst nimmt. Und als solche wirft man eben nicht alle paar Monate ein paar schludrig zusammengeschusterte Lieder auf den Markt, sondern arbeitet mit viel Aufwand an einem neuen Album.

Das gilt auch für "Zvorderscht i de Loki". Die Songs kommen in ganz unterschiedlichen musikalischen Gewändern daher, je nach der Geschichte, die erzählt wird. So tanzt etwa "Badiwätter" leicht wie ein Schmetterling über eine sommerliche Wiese, wogegen im "Lüüchtturm" die Wellen als Trommelwirbel gegen den Felsen branden und Sturmböen unheimlich ans Fenster klopfen.Die Texte von Boni Koller gehören schon lange zum Besten, was es in Mundart zu hören gibt, und auf dem neuen Album ist wieder mächtig etwas los: Die Feuerwehr muss 13 Tonnen Bananen in Sicherheit bringen, das Geheimnis eines Zwillingspaars wird enthüllt, und beim Schulhaus gräbt ein Bagger ein rätselhaftes tiefes Loch. Weiter begegnen wir einem furchtlosen jungen Igel, der gefährlichen Bande von Andi, angeblichen Wunderkindern und schliesslich sogar einem richtigen Geisterschiff. Der Moment des Schlafengehens wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet, im Fruchtsalat bricht Streit aus, und kleine bebrillte Würmer knabbern ein Lied an, während dieses gerade gesungen wird. Wie die Musik bewegt sich auch das Erzähltempo zwischen Schnelllauf und Zeitlupe, manchmal gibt es in einer einzigen Strophe mehr Action als in drei Staffeln Music-Star.

Spezielle Erwähnung verdient das Erscheinungsbild von "Zvorderscht i de Loki": Das zauberhafte Artwork von Jürg Steiner ziert nicht nur die Aussenhülle, sondern zieht sich farbig durch das gesamte 36-seitigen Booklet, so dass zum Musikgenuss auch noch ein kleines Bilderbuch beiliegt.Als Schtärneföifi 1995 zwei Songs zum Ohrewürm-Sampler 1 beisteuerten – und mit "Heicho – Ohni Znacht is Bett" das bekannteste Kinderlied neueren Datums veröffentlichten – ahnte niemand, dass dies die Geburtsstunde eines ganzen Industriezweigs darstellen würde. Heute wird der boomende "Kindermarkt" mit Neuerscheinungen aller Art überschwemmt, doch Schtärneföifi stehen in der Gunst von Kindern und Eltern noch immer ganz zuoberst. Das hat gute Gründe: Zum einen geniesst das Quintett aus Zürich den Ruf einer exzellenten Live-Band, und ausserdem machen die Lieder eben auch auf CD grossen Spass. Wer mit Kindern auf eine längere Autofahrt unternimmt, kann sich mit "Zvorderscht i de Loki" zwar nicht den ganzen Komfort einer Bahnreise in den Wagen holen, aber zumindest wird das neue Schtärneföifi-Album die Fahrt erheblich aufheitern und verkürzen. Sogar ein paar - von den Kindern geforderte - Wiederholungen lässt man sich hier gerne gefallen.

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Schtärneföifi sind:

Sibylle Aeberli (Gesang, Gitarre)
Boni Koller (Gesang, Gitarre)
Adrian Fiechter (Keyboards)
Jean Zuber (Bass)
Thomas Haldimann (Schlagzeug, Perkussion)

Türöffnung 16.00 h | Konzertbeginn 17 h | Erwachsene Fr. 20.--/Kinder bis 14 J. Fr. 10.-- (Rauchfreier Anlass!)

 

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